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Endlich Doktor…

Heute ist ein besonderer Tag. Aus Gründen. Nach fast zwei weiteren Jahren des Wartens, habe ich soeben eine WhatsApp-Nachricht von meinem Vater erhalten, an die er ……  Trommelwirbel …. meine Doktorurkunde angehängt hat.

Die Gründe warum das so lange gedauert hat sind vielzählig. Natürlich musste ich die Doktorarbeit erstmal ordentlich veröffentlichen und die Veröffentlichung nachweisen, indem ich ein paar Belegexemplare an die Universitätsbibliothek schicken musste. Tja, das habe ich zwar bereits im August gemacht, seitdem aber nur noch gewartet. Jeden Abend, wenn ich von der Arbeit nach Hause kam, habe ich im Stillen gehofft, dass diese lang ersehnte Urkunde endlich im Briefkasten auf mich warten würde. Aber Pustekuchen.

Als ich dann langsam doch etwas nervös wurde, habe ich vor ca. drei Wochen die Uni kontaktiert, allerdings antwortete dort niemand auf meine nachfragenden Emails. Erst nachdem ich dann endlich auch den beauftragten Professor des Promotionsausschuss cc: gesetzt habe, erhielt ich Anfang der Woche die Nachricht, dass man die Urkunde leider nicht per Post nach England schicken könne, weil man angeblich keine Einschreiben mit Rückschein von Deutschland nach England schicken kann. Das ist natürlich quatsch, trotzdem habe ich dann aber zugestimmt, dass die Urkunde stattdessen an die Adresse meiner Eltern geschickt würde. Und da ist sie nun heute endlich angekommen und ich bin nun endlich also auch offiziell ein „Dr. phil.“ 😉

 

Instagram und erste Besprechung meines Buchs

Seitdem mein Buch Ende Juli erschienen ist, hat der Verlag wirklich vielfältige Wege eingeschlagen, um darauf aufmerksam zu machen. So wurde das Buch bereits in diversen sozialen Medien beworben. Was bislang allerdings noch fehlte, war ein eigener Post dazu auf instagram. Während das Cover des Buches und sein Inhaltsverzeichnis bereits vor zwei Wochen in einer Insta-Story auftauchten, fehlte ein eigener Post in ihrem Feed. Dieser erschien nun aber gestern:

 

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Deutsche Disability Studies in den sozialen Medien

Ich bin ein deutscher Soziologe, der im Ausland lebt. Seit ich Australien 2016 verlassen habe, arbeite ich von Europa aus für das Centre für Disability Studies der Universität von Sydney. Auch wenn ich aus dem Ausland für eine Universität in Australien arbeite, habe ich nicht das Gefühl den Kontakt zu meinen früheren Kolleg_innen verloren zu haben. Neben regelmäßigen E-Mail-Konversationen folge ich nämlich auch den offiziellen Seiten des CDS in den sozialen Medien. Diese Posts und Neuigkeiten halten mich über aktuelle Projekte, Preise oder sogar neue Gesichter auf dem Laufenden.

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Werbung in den sozialen Medien

Als ich heute morgen auf der Suche nach dem exakten Gewicht meines Buches war (damit ich das Porto für das Paket an die Universität mit den Belegexemplaren berechnen konnte…), habe ich gesehen, dass amazon.de nur noch ein Exemplar auf Vorrat hat. Das Buch scheint sich also ganz gut zu verkaufen. Darüber hinaus hat der Verlag nun heute auch damit begonnen, das Buch auf seinen Social Media Kanälen zu bewerben.

Den Anfang machte Facebook:

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Unboxing day.

Letzte Woche ist nun also mein Buch erschienen. Und während ich derweil in das Vereinigte Königreich umgezogen bin, hat der Verlag einfach mal ein Paket mit meinen Belegexemplaren hierher geschickt. Von den sehnsüchtigen Stunden des Wartens und dem Auspacken des Paketes habe ich einfach mal ein Video gedreht…

Die Werbemaschinerie läuft an!

So langsam rückt das Erscheinungsdatum für mein Buch näher und somit nehmen auch die Bemühungen des Verlags Fahrt auf, das Buch entsprechend zu bewerben. Das Interview wurde auf Deutsch geführt und kann hier gelesen werden (einfach auf AUTOR_INNENINTERVIEW klicken).

Wer es nicht mehr erwarten kann, bis zum Erscheinungstag zu warten, der kann den oben angeführten Link auch benutzen, um eine Buchvorschau mit dem Inhaltsverzeichnis und der Einleitung herunterzuladen.

 

Kein zurück!

Aus, Schluss, fertig. Es ist wirklich vollbracht. Ich habe die finale Version meines Manuskripts an den Verlag geschickt und es wurde in seiner Form zur Publikation angenommen.

Nachdem ich nochmal ein paar Wochen Layout-Arbeit in das ganze Projekt investiert habe, bekam ich in der letzten Woche die erlösende Nachricht, dass das Manuskript nun verlagsintern für den Druck vorbereitet wird und ich nun wirklich nichts mehr tun kann als darauf zu warten, dass das fertige Produkt hier eingeht. Es gibt also kein zurück mehr, mein Buch wird wirklich im Juli veröffentlicht!

Zusätzlich hat der Verlag bereits damit begonnen, dass Buch in den offiziellen Verkaufskanälen anzukündigen. Das Buch kann bereits auf den einschlägigen Buchhandelsseiten vorbestellt werden und ich drücke echt die Daumen, dass es sich auch entsprechend verkaufen wird. Das Buch kann z.B. hier vorbestellt werden. Also auf geht’s! Worauf wartest Du noch? 😉

Achja, und noch eine Sache: Ich finde das Cover sieht großartig aus. Schließlich habe ich das Foto dafür ja auch selbst vorgeschlagen ;-). Ich habe lange darüber nachgedacht, wie man das Thema meiner Dissertation (Hauptsächlich also die Diskriminierung behinderter Menschen) in ein Bild übertragen könnte, ohne damit die üblichen Klischees zu bedienen. Das Bild selbst (eine schwarzweiße Fotografie einer Treppe im gleißenden Sonnenlicht) habe ich dann auf pixabay.com gefunden und dachte mir, dass es geradezu perfekt für das Cover ist. Treppen wurden mir über alle Soziallagen hinweg als Diskriminierungen gegenüber Rollstuhlfahrern berichtet und außerdem sieht das ausgewählte Foto ja auch noch ein bisschen wie ein Ying-und-Yang Zeichen aus…

 

 

Ankündigung…

Endlich. Ich bin so glücklich und wahrscheinlich auch ein bisschen stolz, dass ich endlich die Veröffentlichung meiner Doktorarbeit als Buch für den August 2018 ankündigen kann!

Nachdem ich im letzten Jahr noch einmal den Großteil meiner Aufmerksamkeit in die Überarbeitung des Manuskripts gesteckt habe wurde es endlich von meinen Gutachterinnen akzeptiert. Aber nicht nur das. Sie haben mir außerdem noch den Rat gegeben, das Manuskript ob seiner Qualität doch nicht bloß über die Server der Universität zu veröffentlichen, sondern es lieber über einen Verlag einer noch größeren Leserschaft zugänglich zu machen. Nach kurzer Suche haben mir dann sogar zwei Wissenschaftsverlage Angebote zur Inverlagnahme unterbreitet.

Das Buch wird im August 2018 in den Handel kommen und im renommierten Transcript Verlag erscheinen. Der Preis für die fast 300 Seiten wissenschaftlicher Ergüsse wurde mit etwas unter 30,-€ kalkuliert und neben einem Taschenbuch wird das Ganze auch als elektronisches Buch verfügbar sein. Und das weltweit. Um es noch einmal kurz und knapp auf den Punkt zu bringen: Ich bin sauglücklich, dass das Ganze doch noch passiert und freue mich schon jetzt darauf, dass das Buch von ein paar mehr Menschen gelesen und kritisiert werden wird.

Noch ein Aufsatz der veröffentlicht wurde

Als Ergebnis meiner Arbeit an der University of New England (2014-2015) warten immer noch ein paar Arbeiten darauf, in Peer-Review-Verfahren in wissenschaftlichen Zeitschriften publiziert zu werden. Vor ein paar Tagen ist nun der Aufsatz „Challenges in providing end-of-life care for people with intellectual disability: Health services access“ (zu dt.: Herausforderungen beim Anbieten von Palliativpflege für Menschen mit geistigen Beeinträchtigungen: Der Zugang zu Pflegediensten) in einer Sonderausgabe des „Journal of Applied Research in Intellectual Disabilities“ erschienen. Das Paper kann hier (in englischer Sprache) gelesen werden.